Gefährden geprüfte Öko-Matratzen die Gesundheit Ihres Kindes?
Vor einiger Zeit tauchen vermehrt Diskussionen über den Kindstod durch Ökomatratzen auf, die angeblich zu gefährlichen CO2-Wärmestaus führen können, obwohl Ökotest diese Naturmatratzen zum Teil sogar mit "sehr gut" bewertet haben.
Das war das Ergebnis einer Studie von 2006 im Kinderschlaflabor an der Uniklinik Dresden.
Wir möchten Sie, unsere Kunden, hier über die Forschungsergebnisse genau informieren, damit Sie sich sicher sein können, dass Ihr Kind keinem gesundheitlichen Risiko ausgesetzt ist.
Im Zusammenhang mit der Studie der Uniklinik Dresden zeigte sich, dass es Matratzen gibt, die das vom Baby ausgeatmete CO2 sehr gut nach unten ableiten.
Andere Matratzen wiederum können die CO2-Ableitung nicht so gut gewährleisten. Tatsache ist, dass es bei einem CO2-Stau - wenn das Baby also sein eigenes Kohlendioxid wieder einatmet - zu einer Hemmung von Aufwach- und Atemreflexen des Babys kommen kann.
Jedoch stellte Thomas Papst, der 2. Vorsitzende der Babyhilfe Deutschland e.V., eindeutig fest, dass die Ursache für einen plötzlicher Kindstod auf keinen Fall nur bei der falschen Matratze gesucht werden kann.
Erst, wenn verschiedene unglückliche Faktoren zusammenkommen, kann das Risiko eines plötzlichen Kindstods steigen, nämlich dann, wenn sich das Baby in die ungünstige Bauchlage dreht und die Atemluft zusätzlich daran gehindert wird (zum Beispiel durch ein Nestchen oder zu dicken Decken), an der Seite der Matratze abzufließen.
Eltern können auf jeden Fall beruhigt sein, so Thomas Pabst: Die CO2-Durchlässigkeit der Matratze ist nicht für den befürchteten Kindstod verantwortlich.
Statt panisch zu reagieren, sollte auf altbewährte Tipps zurückgegriffen werden, um das Risiko des Kindstods zu vermindern. So sollte sich zum Beispiel kein Nestchen im Bett befinden.
Quellen und Links:












